Frühe Erkennung und Intervention der akuten lymphatischen Leukämie im Kindesalter

Mit mehr als 2,6 Millionen Euro Förderung im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs wird EDI-4-ALL in Düsseldorf koordiniert und vorangetrieben.


Die Projektleiter:innen


Dr. rer. nat. Ute Fischer

Projektleitung P1 | Universitätsklinikum Düsseldorf

Ihr Team arbeitet an der Entwicklung des Hochdurchsatz-Tests und arbeitet eng mit der Geburtenklinik BCNatal in Barcelona zusammen, um die genetische Veranlagung in Neugeborenen zu untersuchen. Im Laufe der Zeit wird untersucht, wer von den genetisch veranlagten Kindern eine Leukämie entwickelt hat und welche Risikofaktoren dazu beigetragen haben könnten. Hierzu werden über die gesamte Studie viele Metadaten der Familie gesammelt und Mikrobiomproben aus dem Stuhl des Kindes analyisert.

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PD Dr. rer. medic. Cornelia Eckert

Projektleitung P2 | Charité Universitätsmedizin Berlin
Gemeinsam mit ihrem Team nutzt sie künstliche Intelligenz und Hochgeschwindigkeits-Bildgebung, um einzelne präleukämische Zellen zu finden. Hierzu erhält sie Zellen von der José-Carreras Stammzellbank des Universitätsklinikums Düsseldorf (P1) und FISH Sonden von der Firma ZytoVision (P3). Bei der Auswertung mithilfe künstlicher Intelligenz unterstützt Kooperatiospartner Fraunhofer MEVIS.

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Dr. rer. nat. Britta Meyer

Projektleitung P3 | ZytoVision GmbH Bremerhaven

Zusammen mit ihrem Team entwickelt sie spezialisierte Fluoreszenz-Sonden, die die genetische Veranlagung sichtbar machen und stellt diese dem Team der Charité Universitätsmedizin Berlin (P2) für weitere Analysen zur Verfügung.

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Prof. Dr. rer. nat. Aleksandra A. Pandyra

Projektleitung P4 | Universitätsklinikum Bonn

Ihr Team untersucht, wie genetische Veränderungen, Immunreaktionen und mikrobielle Einflüsse die Entstehung von Leukämie bei Kindern beeinflussen um langfristig Empfehlungen für Eltern zu entwickeln, wie das Immunsystem gestärkt und dadurch Leukämie verhindert werden kann. Hierzu arbeitet sie eng mit dem Team des DKZF Heidelberg (P5) und der JLU Gießen zusammen (P6/7).

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Dr. rer. nat. David Koppstein

Projektleitung P5 | Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ)

Sein Team erforscht die molekulare Entwicklung der Leukämie ab der Geburt, um durch die Identifizierung früher Warnsignale im Nabelschnurblut einen präventiven Risiko-Score für Neugeborene zu etablieren. Hierfür arbeitet er eng mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf (P1), dem Universitätsklinikum Bonn (P4) und der Justus-Liebig Universität (P6/7) zusammen.

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Prof. Dr. rer. nat. Stefan Janssen

Projektleitung P6/7 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Als Bioinformatiker analysiert er den Einfluss des Mikrobioms und führt alle Forschungsdaten im „digitalen Risiko-Wächter“ zusammen, um Krankheitsrisiken berechenbar zu machen. Er arbeitet eng mit den Teams des Universitätsklinikums Düsseldorf (P1), des Universitätsklinikums Bonn (P4) und des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (P5) zusammen.

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